Kein Geld “verheizen”: Türen und Fenster prüfen

In den kühleren Jahreszeiten hat man es zu Hause gerne besonders schön warm. Mit einer warmen Decke und einem schönen Tee auf die Couch kuscheln, die Fotos aus dem letzten Sommerurlaub herausgekramt – und natürlich die Heizung schön weit aufgedreht. Ist für eine ausreichende Befeuchtung der Luft im Zimmer gesorgt, ist gegen eine gut beheizte Wohnung natürlich nichts zu sagen, im Gegenteil. Ärgerlich wird es hingegen, geht ein Teil der Energie ungenutzt verloren.

Die größten Schwachstellen beim Thema Energieeffizienz sind Fenster und Türen, und zwar gerade dann, wenn es sich um ältere Immobilien handelt. Die Scheiben von veralteten Fenstern haben im Vergleich zu aktuellen Modellen nur unzureichende Dämmeigenschaften. Das Problem mit undichten und porösen Dichtungen gibt es sowohl bei Fenstern als auch bei Türen.

Ist der Energieverbrauch also verdächtig hoch, sollte man Fenster und Türen in Augenschein nehmen und gegebenenfalls durch aktuelle Modelle austauschen. Die Anschaffungskosten hat man durch die Einsparung bei den Heizkosten nach ein paar Jahren wieder drin. Das Einsparen von Heizkosten schont zudem nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Nicht nur Fenster und Türen prüfen

Um so viel Energie wie möglich einzusparen, sollte man im Übrigen auch das eigene Verhalten überprüfen. Werden nur die Räume geheizt, die auch tatsächlich genutzt werden? Sind alle Türen zu unbeheizten Räumen geschlossen? Und werden die Heizkörper auch richtig ausgeschaltet, ist für längere Zeit niemand zu Hause? Das zu häufige ein- und ausschalten der Heizung ist allerdings auch nicht sinnvoll, denn müssen heruntergekühlte Räume regelmäßig wieder komplett aufgeheizt werden, ist eine eingeschaltete Heizung mitunter energiesparender. Hier ist es ratsam, das Thermostat nur ein wenig herunterzudrehen.

Achten sollte man zudem auf das richtige Lüften. Dabei sollten die Fenster nie über einen längeren Zeitraum “auf Kipp” gehalten werden, um verbrauchte Luft durch frische Luft auszutauschen. Bei gekippten Fenstern dauert dieser Vorgang ausgesprochen lang und sorgt zudem dafür, dass das Zimmer richtig auskühlt. Es braucht viel Heizkraft, um den Raum wieder auf Normaltemperatur zu erwärmen. Besser ist “Stoßlüften”, also das Fenster einmal ganz weit aufmachen und nach 15 bis 20 Minuten wieder schließen.

Die Luft wird dabei fast vollständig ausgetauscht, ohne dass das Zimmer zu sehr herunterkühlt.

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