Sommerdecke richtig einlagern: 4 Tipps, wie auch die Bettdecke gut durch den Winter kommt

Bald ist der Sommer vorbei und die Temperaturen sinken. Da fangen wir nicht nur tagsüber an zu frieren, sondern auch in der Nacht müssen neue Textilien her. Wie Minikleid und kurze Hosen kommt auch die Sommerbettdecke bis zum nächsten Jahr an einen ruhigen Ort zum Überwintern. Wer die Sommerdecke gegen eine warme Winterdecke austauschen möchte, sollte ein paar Punkte beachten, damit die Bettwäsche nach der kalten Jahreszeit immer noch so schön ist wie zuvor.

Gerade für Allergiker ist es wichtig, sich über eine passend Lagermöglichkeit Gedanken zu machen, da sie auf mögliche Mitbewohner in der Decke empfindlich reagieren. Eine Sommerdecke für Allergiker lässt sich zwar meistens gut waschen, aber Lagerschäden sind hartnäckig und vermeidbar.

1. Sommerdecke auf Schmutz und Fehler prüfen

Wenn die Decke vor mehr als einem Jahr zuletzt gewaschen wurde, schmutzig ist oder nicht mehr frisch riecht, sollte sie vor dem Einlagern gereinigt werden. Beim Waschen der Sommerdecke bieten die Pflegehinweise des Herstellers auf dem Etikett wichtige Hinweise – denn nicht jede Decke ist tatsächlich auch waschbar…

Für Allergiker gilt: Erst ab sechzig Grad werden Milben zuverlässig entfernt. Wer also eine Allergie gegen Hausstaubmilben hat, sollte beim Kauf einer Sommerdecke auf möglichst hohe Waschtemperaturen achten.

Kleine Beschädigungen an der Decke, zum Beispiel Löcher, können selbst ausgebessert oder in einem Bettwarengeschäft professionell repariert werden. Wenn an der Sommerbettdecke größere Schäden entstanden sind, lohnt es sich in jedem Fall, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Bei Daunendecken kann die Füllung auch ergänzt werden, damit die Decke ihr Volumen behält.

2. Bettdecke vor dem Verpacken lüften und sorgfältig trocknen lassen

Wenn die Sommerdecke das Waschen überstanden hat, sollte sie möglichst großflächig zum Trocknen aufgehängt werden, sodass Luft überallhin gelangt. Vor dem Verpacken muss die Bettdecke unbedingt vollständig trocken und durchgelüftet sein, da sich Milben in einem feuchtwarmen Klima wohl fühlen und vermehren.

Gerade bei der Sommerdecke für Allergiker ist es wichtig, dass die Bettwäsche vor dem Einpacken ordentlich getrocknet ist. Mikroorganismen und Schimmel finden in Feuchtigkeit einen idealen Nährboden und können Allergien auslösen. Auch die Verpackung spielt beim Feuchtigkeitsausgleich der eingelagerten Bettdecke eine Rolle und schützt das Material.

3. Die passende Verpackung aussuchen: luftdurchlässig, aber staubabweisend

Bei hochwertigen Sommerdecken ist manchmal eine Textiltasche – d. i. eine sogenannte „Bettwarentasche“ – schon bei der Lieferung dabei, die sich zur Aufbewahrung eignet. Diese Art von Tasche besteht ganz oder zu Teilen aus textilem „Nonwoven“ Stoff, der atmungsaktiv aber staubabweisend ist.

Plastiktaschen, die komplett aus Folie bestehen, wie sie von manchen Herstellern als Verpackung zum Transport mitgeliefert werden, sind dabei nicht so gut, da sie nicht atmungsaktiv sind. Durch Restfeuchtigkeit kann Kondenswasser entstehen, selbst wenn die Decke trocken verpackt wurde.

Ideal sind saugfähige und atmungsaktive Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen – Bettwarentaschen aus Naturfasern sind aber eher die Ausnahme. Für Motten ist Bettwäsche weniger anfällig als Kleidung. Trotzdem müssen insbesondere Decken aus Tierhaar, wie die Kamelhaardecke, vor Mottenbefall geschützt werden. Das Mittel der Wahl ist auch hier eine gut schließende Bettwarentasche und eine gelegentliche Kontrolle der Decken während der Einlagerungszeit.

4. Der richtige Ort für die Sommerdecke

Entscheidend für den guten Ausgang der Lagerphase ist auch der Ort, an dem die Bettdecke aufbewahrt wird. Im Vergleich zur Winterbettdecke ist die Sommerdecke oft weniger voluminös und findet womöglich sogar im Kleiderschrank Platz.

Gerade in wenig benutzten Räumen ist es wichtig, dass diese gut belüftet und ausgeglichen temperiert sind. Wer sich unsicher ist, darf auch zwischendurch nach den Bettwaren schauen. Fühlen sie sich klamm an oder riechen muffig, müssen sie unbedingt unter besseren Bedingungen gelagert werden.

Damit die Winterruhe auch für Ihre Sommerbettwäsche gut endet und sie lange etwas davon haben, lohnt es sich, einmal in die sichere Aufbewahrung zu investieren.

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