Die Einbauküche – Darauf kommt es wirklich an!

Wer kennt es nicht, oftmals fehlt in der Küche der gewisse Stauraum und man weiß einfach nicht wohin mit seinem „Werkzeug“. Eine Küche kann man sich so vorstellen wie eine Werkstatt. Ist diese mit gut funktionierenden Werkzeugen ausgestattet, so hat man diese immer schnell zügig zur Hand und können immer wieder verräumt werden. Das oberste Gebot ist hierbei natürlich der Stauraum in der Küche. Alle Küchenutensillien brauchen ihren festen Platz sodass man immer wieder darauf zurückgreifen kann. Damit vermeiden Sie nicht nur Unordnung, Nein, sondern sparen auch enorm viel Zeit während des Küchenvorgangs, da Sie nicht lange überlegen müssen, wo etwas liegt.

Wir haben für euch Tipps & Tricks die Ihnen dabei helfen sollen, wie Sie am idealsten Ihren Stauraum in der Küche perfekt ausnutzen können und dabei schnell feststellen werden, dass eine gesunde Ordnung besser ist, als man vorher vielleicht denkt.

Räumen Sie mit einer Modulwand auf

Den meisten ist es wohl eher kein Begriff, wenn Sie das Wort „Modulwand“ hören. Jedoch passt eine sogenannte Modulwand super in Ihr Küchenbild und die integrierten Haken und Ablagen passen ideal an jede Küchenrückwand und sorgen damit nicht nur für ein optisches Highlight, sondern geben auch viel Stauraum für Küchenbürsten, Küchenrollen, Geschirrtücher oder Spülschwämme.

Aber auch die integrierte Ablage kann ebenso für Tablets oder Kochbücher geeignet sein. Marken wie SieMatic oder eggersmann bieten bereits spezielle Rückwandlösungen dafür an. Modulwände können jedoch auch extern dazu gekauft werden und leicht in Ihre vorhandene Küche integriert werden.

Die Spüle als Arbeitsfläche

Wer kennt es nicht, die Spüle wird in der Regel als Ablagefläche für dreckiges Geschirr verwendet und man verschwendet keinen Gedanken daran, wie man diese Fläche anders nutzen könnte. Moderne Spülen lassen sich heutzutage viel besser nutzen, da diese breiter und größer sind und meistens schon mit mehreren Einlegeböden erhältlich sind, sodass man schmutziges Geschirr auf den mittleren Rost abstellen kann, während man im unteren Bereich frisches Wasser zum Spülen einlässt um damit die Reste von Lebensmitteln von den Tellern zu entfernen.

Schubladensysteme – Der Alleskönner

Nicht nur der Eckschrank ist ein Sorgenkind in der Küche, welches es zu umgehen gilt – auch herkömmliche Küchenschubladen sehen nur ein einziges Mal wirklich aufgeräumt aus, nämlich beim Einzug. Nahezu jeder Haushalt hat in der Küche ein oder mehrere Schubladen in der sich notwendige Helfer wie Alufolien, Topflappen und Backpapier stapeln. Der Nachteil hierbei ist, man hat die Gegenstände nicht gleich zur Hand und das Chaos kann nach und nach seinen Lauf nehmen.

Q-Box oder L-Box bieten moderne Schubladensysteme an, bei denen Sie stets einen Überblick haben, alles an Ort und Stelle ist und alles gleich viel aufgeräumter wirkt.

 

Dass sollten Sie vor dem Kauf einer Einbauküche beachten!

Wenn Sie sich also für eine Einbauküche entscheiden, dann sollten Sie sich bereits vorher Gedanken machen in welcher Größe Sie diese erhalten wollen und was Ihnen wichtig ist. Das Wichtigste ist der Grundriss Ihrer Küche inklusive Fenstern, Türen, Steckdosen, Wandabständen und Anschlüssen für Herd und Wasser sowie Spüle und Spülmaschine. Ihnen sollte aber auch bewusst sein, wo gibt es Ausbuchtungen und Schrägen.

Besonders bei Altbauwohnungen sind oftmals die Wände und Böden etwas schief. Dort lohnt es sich, einen Aufmaßservice kommen zu lassen, der alle Maße und relevante Details millimetergenau vermisst um nachher keine bösen Überraschungen erleben zu müssen. Dies garantiert Ihnen auch, dass anschließend nichts mehr schief geht.

Diese Grundregeln sollten Sie beachten:

  • Abstand zwischen Küchenzeilen: ca. 120 cm
  • Lüftungsmöglichkeit hinter dem Kühlschrank oder separater Tiefkühlschrank
  • Abstand zwischen Herd & Spüle: ca. 80 cm
  • Platz neben Herd rechts und links: ca. 50 cm
  • Zugriffsmöglichkeit (oben/unten/mit Auszug oder ohne)
  • Gewichtsverteilung von Geschirr und anderen schweren Gegenständen
  • Ihre eigene Körpergröße hinsichtlich Arbeitshöhe
  • verbleibender Bewegungsfreiraum
  • Platz neben Herd rechts und links: ca. 50 cm

Nutzen Sie einen kostenlosen Küchenplaner:

Im Internet gibt es unzählige Anbieter, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Küche bereits vorher virtuell einzurichten und Sie sich vor dem Kauf einer Einbauküche bereits einen Überblick verschaffen können, wie Ihre Küche aussehen könnte. Die meisten Planer zeigen Ihnen auch an, wo Sie eventuell einen Denkfehler gemacht haben, weil bei Ihrer Wunschplanung sich eine Schublade z.b nicht öffnen lässt, weil ein Schrank falsch herum anschlägt.

Setzen Sie sich ein Preislimit:

Wenn Sie sich für eine Einbauküche entscheiden, dann sollten Sie sich vorher unbedingt ein Preislimit setzen bevor Sie in den Laden gehen. Materialien wie unter anderem Echtholz, Stein, Edelstahl oder so genannte Apotheker-Schränke, Vollauszüge sind besonders kostspielig und können ein großes Loch in den Geldbeutel reißen. Setzen Sie auch die Wichtigkeit Ihrer Küche in Ihrem Leben in Relation: Sind Sie eine Person die viel kocht, halten Sie sich in der Küche häufig auf und ist es vielleicht sogar eine Wohnküche? Soll die Küche in Ihrem eigenen Haus stehen oder in einer Mietwohnung? Und vor allem die wichtigste Frage, wie lange möchten Sie eine solche Küche finanzieren und lohnt sich der Preis überhaupt? All diese Fragen sollten Sie sich vorher selbst stellen, bevor Sie sich auf den Weg machen um eine Einbauküche zu kaufen.

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